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Glasarten

Bei normal gebräuchlichen Gläsern unterscheidet man zwischen:

Floatglas

 

Wird direkt aus dem Schmelzofen auf ein Zinnbad gegossen und zu grossen Glasscheiben zugeschnitten. Je nach gewünschter Dicke wird schneller oder langsamer gegossen. Floatglas ist die Basis für alle weiteren gebräuchlichen Arten.

Ab einer Krafteinwirkung von ca. 50 Nm bricht das Glas. Anhand des Bruchbildes kann die Ursache festgestellt werden und so Gegenmassnahmen ergriffen werden.

 

Anwendung:

  • Fensterglas
  • Spiegel

 

ESG (Einscheibensicherheitsglas)

 

Kennt man von den Seitenscheiben in Fahrzeugen wo ein Verletzungsrisiko besteht. Es hält ca. 3 mal höheren Kräften stand (ca. 150 Nm) und zerspringt bei Krafteinwirkungen sofort in tausende kleine, nicht scharfkanntige, max. 1,5 cm grosse Krümel.

Zur Herstellung wird das Floatglas auf die gewünschte Grösse zugeschnitten, bearbeitet und danach nochmals auf ca. 650 C° aufgewärmt und schnell abgekühlt. Die dadurch entstandene Spannung im Glas lässt es im Notfall so zerbrechen.

Bei genauer Betrachtung sind feine Farbunterschiede und Interferenzen festzustellen. Auch ist die Oberfläche etwas kratzempfindlicher als bei einem Floatglas.

 

Anwendung:

  • Verglasungen, die höheren Belastungen
    standhalten müssen
  • Verglasungen, wo ein Verletzungsrisiko
    vermindert werden soll
  • Fahrzeugseitenscheiben
  • Duschtrennwänden 

VSG (Verbundsicherheitsglas)

 

Aus mehreren einzelnen Floatgläsern, die über eine PVB-Folie miteinander fest verbunden werden. Bei einer Krafteinwirkung geht das Glas wie beim Float kaputt, die Scherben bleiben aber an der Folie haften. Die verglaste Öffnung bleibt geschlossen und es besteht ein kleineres Verletzungsrisiko.

 

Anwendung:

  • Einbruchschutz
  • Schallschutz
  • Panzerglas
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